Elbingerode - Thale 2:3 (0:0)
Thale meldet sich nach verkorkstem Saisonstart und 2 spielfreien Wochenenden zurück.
Beim Tabellenführer gelang dem amtierenden Meister der knappe Sieg.

Von Anfang an defensiv eingestellt, war die 1. HZ aus Sicht der Gäste geprägt von tief stehenden Akteurinnen, die versuchten, das Spiel drückender Elbingeröderinnen zu neutralisieren.
Über weite Strecken gelang Das und nach 20 Minuten wurden 1. Versuche gestartet, selbst nach Vorn zu spielen und Nadelstiche zu setzen. Relativ harmlos bis dahin, nur wenige Aktionen u.a. nach Standards brachten Gefahr fürs Gastgebertor, während Thales Schlussfrau bis zur Pause einigermaßen beschäftigt wurde.

Nach dem Wechsel wollte der Tabellenführer den Druck gleich wieder aufbauen, Thale konnte sich aber immer mal wieder aus der Umklammerung lösen und Fehler provozieren.
Einen Abwurf der Gästetorfrau fing Nicole Suldt ab, behielt im 1 gegen 1 die Nerven und stellte mit dem 1:0 den Spielverlauf auf den Kopf (42.). Für 10 Minuten, dann nutzten die Gastgeber Abstimmungsprobleme der Gäste zum Ausgleich.
Den Zuschauern bot sich immer das gleiche Bild. Thale stand tief, Elbingerode richtete es sich in der gegnerischen Hälfte ein. Nach einer Stunde war es wieder eine Unaufmerksamkeit, die Elbingerode durch Anderfuhr zum Führungstreffer nutzte. An 3 Spielerinnen ging sie unattackiert vorbei und schloss aus spitzem Winkel ab.
Die Vorentscheidung? Nein, die Gäste warteten geduldig auf häufiger auftretende Fehler der Führenden. Wiederum konnte Thale durch Elsner einen Pass im Mittelfeld abfangen. Ihren straffen Schuss parierte die Torfrau noch, Suldts Nachsetzen zum Ausgleich musste sie passieren lassen (70.).

Allen Beteiligten merkte man das hohe Tempo der vergangen Minuten an. Dennoch verteidigte Thale diszipliniert, Elbingerode erhöhte die Schlagzahl und beide Seiten hatten jetzt ihre Möglichkeiten, in Führung zu gehen. Kurz vor Schluss (78.) einer kampfbetonten, aber überaus fairen Partie brachte Tina Elsner mit einem Hammerschuss ihr Team nach Vorn, das dann vereint dieses Ergebnis über die Zeit brachte.

Aus einer sehr kompakten Mannschaftsleistung sei stellvertretend Katja Schink erwähnt, die es wie alle ihre Mitspielerinnen verstand, dem Gegner das Leben schwer und den Sieg streitig zu machen.
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